
Eine harmlose Frage, sieben offene Tabs
„Was ist am Samstag los?“ Klingt einfach. Ist es nicht.
Der Sportverein hängt den Zettel ins Foyer. Die Kirche legt ihre Gottesdienste in eine PDF-Datei. Das Theater stellt den Spielplan als Bild online. Die Stadt pflegt einen Kalender, den kaum jemand findet, weil er drei Menüpunkte tief liegt. Und die Kirmes steht nur auf dem Plakat am Laternenmast.
Nach der siebten Seite saßen wir mit einer Tasse kaltem Kaffee da – und wussten immer noch nicht, was im Nachbarort los ist.







